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Welche Kohle ist die Beste?

Das Sortiment ist riesig und die Verwirrung häufig auch. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Holzkohle und Holzkohlebriketts? Woraus bestehen sie und wo kommen sie her? Was ist am besten geeignet für den normalen Holzkohlegrill oder für den HighTec Kugelgrill? Wir sind so einigen Fragen auf den Grund gegangen und haben die Antworten parat.


Was ist der Unterschied zwischen Holzkohle und Holzkohlebriketts?

Während Holzkohlebriketts unter Zugabe von Bindemitteln und Stärke feucht gepresst und getrocknet werden, ist Holzkohle ein naturbelassenes Produkt. Holzkohle entsteht beim Verkohlen von Holz. Holzkohlebriketts hingegen werden aus kleinen Holzstücken zusammen gepresst. Sie sind etwas schwerer zu entzünden, brennen mit geringerer, gleichbleibender Hitze und halten zwischen 2 und 4 Stunden. Holzkohle hingegen brennt heißer und schneller.

Wer also die perfekte Kohle für lange Grillprozesse wie beim indirekten Grillen mit dem Kugelgrill benötigt, sollte auf Holzkohlebriketts zurückgreifen. Ein Minion Ring besteht immer aus Holzkohlebriketts, um das Fleisch langanhaltend und unter gleichbleibender Hitze zu garen. Für normale Grillvorgänge auf dem Holzkohle Edelstahlgrill reicht auch Holzkohle. Der Vorteil ist einfach die Gewissheit, dass hier keine künstlichen Zusätze ins Fleisch ziehen können.  


Deutsche Kohle aus Deutschland?

Nur noch eine deutsche Firma produziert in Deutschland Grillkohle. Alle anderen füllen die Kohle vielleicht noch in Deutschland ab, sie entsteht allerdings weit weg. Vor allem in Südamerika und Afrika wird Kohle abgebaut. Häufig ist sie ein Nebenprodukt von Waldrodungen und macht somit keine besonders nachhaltige Figur.
Laut Statistischem Bundesamt wurden 2012 240.000 Tonnen Grillkohle eingeführt. Und jedes Jahr werden es mehr. Die deutschen sind ein inbrünstiges Grillvolk, das seiner Leidenschaft immer mehr nachgeht.


Wie wird Kohle hergestellt?

Getrocknetes Holz wird ohne Sauerstoffzufuhr bei ca. 200 bis 300°C verkohlt. Damals gab es hierfür den Beruf des Köhlers. Tagelang glimmten die Kohlemeiler vor sich hin, bevor der Köhler die Kohle für gut befand. Beinahe schon eine Wissenschaft, die mit sehr viel Erfahrung und Geduld zum Erfolg führt.

Heutzutage wird die Kohle in viel größeren Mengen in riesigen Öfen hergestellt. Das Prinzip ist zwar noch dasselbe, doch die Dimensionen schon lange nicht mehr.

Der Vorteil der Holzkohle zum normalen Scheitholz ist, dass sie kaum Flammenentwicklung zeigt und höhere Temperaturen erreicht. Damals war das vor allem bei den  metallverarbeitenden Handwerken der Fall. Schmiede zum Beispiel waren auf Holzkohle angewiesen. Heute ist die Holzkohle anderen Brennstoffen in der Industrie gewichen. Doch auf dem Grill ist sie immer noch unentbehrlich.


Nachhaltigkeit

Besonders bei Holzkohlebriketts gibt es große Qualitätsunterschiede. Nicht jede günstige Kohle aus dem Supermarkt sollte man bedenkenlos in seinen Grill schütten. Grund sind etwaige hinzugefügte Fremdstoffe, die auf schlechte Lagerung und unliebsame Abfüllung schließen lassen. Wer sicher gehen möchte, dass er einwandfreie Holzkohlebriketts erwirbt, sollte sich an dem FSC-Siegel orientieren. FSC steht für Forest Stewardship Council und zeichnet Rohstoffe aus ökologisch verträglicher Waldwirtschaft aus. Im Zweifel sollte man auf Produkte mit diesem Siegel zurückgreifen, auch wenn die Kohle aus weit entfernten Ländern stammt.

Wer nicht nur nachhaltig grillen möchte, sondern auch den deutschen Kohleproduzenten unterstützen möchte, der sollte einen Blick auf die Produkte von proFagus werfen. Diese Firma produziert hochwertige Kohleartikel aus Buchenholz in Deutschland.

Laubhölzer aus Deutschland wie zum Beispiel die Buche haben ein schönes, sehr hartes und festes Holz. Buchenholz hat somit einen hohen Heizwert und macht sich sehr gut als Grillkohle und Grillkohlebriketts auf dem Grill.


Ein bewährtes deutsches Produkt

ProFagus ist der einzige, deutsche Hersteller von Grillkohle. Die Kohle wird aus heimischen Hölzern produziert und dank der kurzen Transportwege halten sich die CO2-Emissionen in Grenzen. Seit 1896 werden hier Holzkohleprodukte produziert und seit 2012 ist proFagus stolzer Träger der PEFC-Zertifizierung. Dieses Zertifikat steht ähnlich wie das FSC Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft. Es wird nicht mehr Holz geschlagen als nötig. Es wird wieder aufgeforstet. Der Rohstoff Holz wurde legal geschlagen und Tiere und Pflanzen werden geschont. Die Produktionsstätte liegt in Bodenfelde bei Göttingen.


Kokoskohle – die Alternative zur Grillkohle

Diese Art Kohle besteht aus Kokosnussschalen, ist quasi ein Nebenprodukt bei der Herstellung anderer Kokosnussprodukte und zeichnet sich durch ihre lange Brenndauer aus. Kokoskohle ist besonders raucharm und sollte somit auch das Nachbarschaftsverhältnis entlasten. Außerdem muss kein einziger Baum sterben. Nachteil ist natürlich der Preis. Doch wer langanhaltenden Grillspaß möchte, ohne ständig nachzulegen, der sollte sein Glück mit der Kokoskohle auf seinem Kugelgrill versuchen.


Kohle für indirektes Grillen

Ein anderes bewährtes Produkt für indirektes Grillen und langanhaltende Grillsessions sind die Holzkohlebriketts von Greek Fire. Die Briketts sind als Stangen gepresst, weisen eine lange Brenndauer vor, können mit Wasser gelöscht und danach wieder entzündet werden.

 

Entsorgung der Holzkohle

Bevor die Grillkohle entsorgt wird, sollte sie erst komplett abkühlen. Während die Grillkohlereste in die schwarze Tonne gehören, können Essensreste in die Biotonne gegeben werden. Auf keinen Fall sollte mit Grillkohleresten und Asche die Pflanzen „gedüngt“ werden. Das schwarze Pulver ist mit Schermetallen belastet und könnte den Pflanzen den Garaus machen. Asche aus Holz hingegen kann, soweit es sich um unbehandeltes Holz handelt, zum Düngen verwendet werden.

Welche Kohle kommt bei euch auf den Grill? Macht ihr Unterschiede beim indirekten Grillen oder beim Grillen mit Kugelgrill, Garhaube, Edelstahlgrill oder normalen Holzkohlegrill?

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